Zuwendungsrichtlinien mit Eigenmitteln

Allgemeine Grundsätze

Die Schaumburger Landschaft fördert Maßnahmen im Vereinsgebiet, die den Zielen des § 2 der Satzung der Landschaft entsprechen. Eine institutionelle Förderung ist ausgeschlossen. Zu fördernde Projekte müssen inhaltlich von überörtlicher oder örtlich beispielhafter Bedeutung sein oder Zusammenarbeit mehrerer Träger beinhalten und einen Bezug zum Vereinsgebiet haben.

Rechtsanspruch auf Leistungen der Schaumburger Landschaft bestehen nicht.

Besondere Ausschlusskriterien

Von der Förderung sind ausgeschlossen:

  • Deckung von allgemeinen, laufenden und projektunabhängigen Personalkosten
  • Finanzierung von Baumaßnahmen mit Ausnahme denkmalpflegerischer Maßnahmen
  • Mitfinanzierung durch Finanzdienstleister außer den Sparkassen
  • Heimatchroniken
  • Promotionstipendien

Bewilligungsgrundsätze

Die Förderung erfolgt in Höhe von max. 50 % des Gesamtvolumens.

Antrags- und Bewilligungsverfahren

  • Antragsberechtigung
    Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen.
  • Form
    Zuschüsse sind schriftlich zu beantragen.
    Im Antrag ist das Projekt kurz zu beschreiben (Projekt, Zeit, Ort, Ausführende, u. a.). Es ist darzulegen, in welcher Weise die "Allgemeinen Grundsätze" (1) erfüllt werden. Die Kosten sind in einem Kostenplan nach Kostenarten darzustellen (Honorare, Mieten, Werbung, u. a.). Es ist ein Finanzierungsplan beizufügen, der auch die beantragten und bewilligten Zuwendungen von anderen Stellen enthält. Erlöse sind angemessen zu kalkulieren. Mit der Antragstellung erkennt der Antragsteller die Zuwendungsrichtlinien an.
  • Frist
    Für Projekte, die im ersten Kalenderhalbjahr durchgeführt oder begonnen werden, sollen die Anträge bis zum 2. November des Vorjahres, für das zweite Halbjahr bis zum 1. Mai eingereicht werden.


Bewilligung und Ablehnung

Der Vorstand entscheidet über die vorliegenden Anträge, in der Regel nach Beratung in der jeweiligen Fach-Arbeitsgruppe.

Anträge, die offensichtlich nicht die Förderungsvoraussetzungen erfüllen, können vom Geschäftsführer abgelehnt werden.

Über Ablehnungen oder Kürzungen werden die Antragsteller ohne Angabe von Gründen benachrichtigt.

Auszahlung

Gewährte Zuschüsse werden auf schriftliche Anforderung frühestens zwei Monate vor Beginn der Maßnahme ausgezahlt.

Hinweis- und Unterrichtungspflichten

Der Projektträger ist verpflichtet, alle wesentlichen Änderungen des Verfahrens unverzüglich mitzuteilen.

In allen Publikationen (Programme, Plakate, usw.) und bei der Öffentlichkeitsarbeit ist auf die Förderung durch die Landschaft hinzuweisen. Die Form ist mit der Landschaft abzustimmen.

Verwendungsnachweis

Innerhalb von 3 Monaten nach Abschluss des Projektes ist unaufgefordert ein Verwendungsnachweis vorzulegen.

Er muss enthalten:

  • eine Übersicht über die tatsächlich erzielten Einnahmen und geleisteten Ausgaben,
  • die Zahl der Besucher/Nutzer,
  • bei Veröffentlichungen zwei Belegexemplare,
  • ggf. Kopien von Presseberichten und Rezensionen.

Die Landschaft ist berechtigt, alle Unterlagen, die das geförderte Vorhaben betreffen, selbst oder durch Beauftragte zu überprüfen.

Rückforderung von Zuwendungen

Bei falschen oder fehlerhaften Antragsunterlagen oder nicht termingerechten und vollständigen Vorlagen des Verwendungsnachweises kann die Landschaft gewährte Zuwendungen ganz oder teilweise zurückfordern.

Bei Projekten, die mit einem Überschuss abschließen, werden die Zuwendungen anteilsmäßig zurückgefordert.

 Antrag und Verwendungsnachweis