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Aktuelles

Corona-Förderprogramm „Niedersachsen dreht auf“ für Solo-Selbständige in der Kultur wird verlängert!

Das Land Niedersachsen (Ministerium für Wissenschaft und Kultur) und die Landschaften und Landschaftsverbände unterstützen weiterhin soloselbständige Künstlerinnen und Künstler und Kultureinrichtungen, die ihren Sitz in Niedersachsen haben und von der Corona-Pandemie betroffen sind (z.B. durch den Wegfall von Einnahmen). Ziel ist es, die Kulturszene in Niedersachsen zu revitalisieren.

Als Solo-Selbständige in der Kultur gelten im Haupterwerb selbständig tätige, nicht angestellte Künstlerinnen und Künstler sowie andere Personen, deren Mitwirkung notwendige Voraussetzung dafür ist, dass kulturelle Angebote stattfinden können. Als solo-selbständig gilt nicht, wer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Es gibt weiterhin die bekannten vier Förderlinien: Kulturelle Veranstaltungen (A), Kulturelle Bildung (B), innovative Projekte (C) und Förderungen für Solo-Selbständige im nicht-öffentlichen künstlerischen Bereich (D). Anträge können je nach Förderlinie ab sofort oder in Kürze gestellt werden. Es gilt eine Bagatellgrenze von 1.500 Euro (d.h. eine Förderung ist erst ab einem Förderbedarf von 1.500,01 Euro möglich).

Die Schaumburger Landschaft ist für das Schaumburger Land in der Förderlinie A und B für die Mittelvergabe verantwortlich, soweit es sich nicht um Projekte im Bereich der Erwachsenenbildung handelt. In der Förderlinie C erfolgt die Mittelvergabe je nach Antragshöhe durch die Schaumburger Landschaft oder durch das Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur. In der Förderlinie D erfolgt die Mittelvergabe ausschließlich durch das Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur.

Download Förderkriterien                                Download FAQs

Förderlinie A. Kulturelle Veranstaltungen:

Die Förderlinie A richtet sich an kulturelle Einrichtungen, die Verträge mit Solo-Selbständigen für die Mitwirkung an und die die Durchführung von öffentlichen kulturellen Veranstaltungen in allen Sparten abschließen.

Die Umsetzung der Förderlinie A erfolgt ausschließlich über die niedersächsischen Landschaften und Landschaftsverbände in ihren jeweiligen Regionen.

Was wird gefördert?
Gefördert werden können alle Ausgaben, die unmittelbar durch Vertragsabschlüsse mit Solo-Künstlerinnen und -Künstlern und Zusammenschlüssen (z.B. Bands, Ensembles, Freie Theatergruppen) sowie für die Veranstaltung wichtigen Dienstleistern (wie Tontechnik, Bühnenaufbau, Grafik etc.) einschl. Nebenkosten und Spesen mit einer Förderquote bis zu 100 %. Die Honorare für die Solo-Selbständigen müssen angemessen sein, d.h. sie dürfen 2.000 Euro pro Person und Veranstaltung nicht übersteigen. Antragsteller ist die ausführende Kultureinrichtung. Ein einzelner Antragsteller kann bis zu drei Anträge stellen, maximal aber 30.000 Euro erhalten. Zu den förderfähigen Ausgaben im Rahmen der Vertragsabschlüsse mit den Solo-Selbständigen gehören ferner:
- Reise- und Übernachtungskosten für die Solo-Selbständigen
- GEMA und KSK für die genannten Personen.
- In Einzelfällen auch die Anmietung von Technik

Antragsberechtigt sind …

  • Einrichtungen mit einem regelmäßigen Kultur- und Bildungsangebot mit Sitz auf dem Gebiet des historischen Schaumburgs
  • Juristische Personen des privaten Rechts oder natürliche Personen. Gemeinnützigkeit ist keine Fördervoraussetzung.

Eine Förderung ist ausgeschlossen …

  • bei Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts
  • bei Einrichtungen in Trägerschaft des Bundes, des Landes oder der Kommunen
  • bei laufenden und anderweitigen Personal- und Sachkosten, Folgekosten und Investitionen
  • bei Wiederaufnahmen oder Wiederholungen künstlerischer Aktivitäten
  • für die Produktion und Aufführung von Zirkus- oder Filmvorführungen
  • beim ausschließlichen Abspielen von Ton- bzw. Bild-/Tonträgern

 Die Antragstellung erfolgt …

  • bei der Schaumburger Landschaft mit dem unten stehenden Antragsformular
  • fortlaufend, spätestens jedoch bis zum 31. Dezember 2021

Die Anträge sind per Post an die Schaumburger Landschaft, Schlossplatz 5, 31675 Bückeburg, zu richten und müssen folgende Unterlagen enthalten:

  • Ausgefülltes Antragsformular
  • Projektbeschreibung (max. 6 Seiten)
  • Aufstellung der förderfähigen Ausgaben gemäß Förderlinie A und Angabe der beantragten Fördersumme
  • Entwürfe der unterschriftsreifen Verträge mit den Solo-Selbständigen
  • Schriftliche Erklärung der Solo-Selbständigen zu pandemiebedingten Einschränkungen seit März 2020 (z.B. Wegfall von Einnahmen, Aussetzung von Proben, Absage von Gastspielen) 

Zum Zeitpunkt der Antragstellung darf mit dem Vorhaben noch nicht begonnen worden sein. Mit dem Förderantrag kann jedoch zugleich der vorzeitige Maßnahmenbeginn beantragt werden.

Download Antragsformular Förderlinie A 
Download Erklärung Solo-Selbständige/r

Förderlinie B. Kulturelle Bildung:

Die Förderlinie B unterstützt Einrichtungen mit einem regelmäßigen Kultur- und Bildungsangebot, die für die Durchführung ihrer Angebote Verträge mit Solo-Selbständigen abschließen. 

Was wird gefördert?
Analog zu Förderlinie A können auch Einrichtungen der kulturellen Bildung Honorar-Zuschüsse für Solo-Selbständige erhalten, allerdings nur mit einer Förderquote von bis zu 60 %. Dazu zählen nicht nur Künstlerinnen und Künstler, sondern auch Solo-Selbständige, deren Mitwirkung notwendige Voraussetzung dafür ist, dass die Veranstaltung stattfinden kann (Techniker, Pädagogen etc.). Die Honorare für die Solo-Selbständigen müssen angemessen sein, d.h. sie dürfen 2.000 Euro pro Person und Veranstaltung nicht übersteigen. Die Verträge müssen eine Mindestlaufzeit von vier Monaten haben. Antragsteller ist die ausführende Einrichtung der kulturellen Bildung. Ein einzelner Antragsteller kann bis zu drei Anträge stellen, insgesamt aber maximal 30.000 Euro erhalten. Antragsteller ist die ausführende Kultureinrichtung. Ein einzelner Antragsteller kann bis zu drei Anträge stellen, insgesamt aber maximal 30.000 Euro erhalten. Zu den förderfähigen Ausgaben im Rahmen der Vertragsabschlüsse mit den Solo-Selbständigen gehören ferner:

- Reise- und Übernachtungskosten für die Solo-Selbständigen
- GEMA und KSK für die genannten Personen.
- In Einzelfällen auch die Anmietung von Technik

Antragsberechtigt sind …

  • Einrichtungen mit einem regelmäßigen Kultur- und Bildungsangebot mit Sitz auf dem Gebiet des historischen Schaumburgs
  • Juristische Personen des privaten Rechts oder natürliche Personen. 
  • Gemeinnützigkeit ist keine Fördervoraussetzung.

Eine Förderung ist ausgeschlossen …

  • bei Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts
  • bei Einrichtungen in Trägerschaft des Bundes, des Landes oder der Kommunen
  • bei laufenden und anderweitigen Personal- und Sachkosten, Folgekosten und Investitionen
  • für die Produktion und Aufführung von Zirkus- oder Filmvorführungen
  • beim ausschließlichen Abspielen von Ton- bzw. Bild-/Tonträgern

Die Antragsstellung erfolgt …

bei der Schaumburger Landschaft

  • fortlaufend, spätestens jedoch bis zum 31. Dezember 2021
  • bei der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB): www.aewb-nds.de, wenn es sich um Anträge aus dem Bereich der Erwachsenenbildung handelt

Alle übrigen Anträge sind per Post an die Schaumburger Landschaft, Schlossplatz 5, 31675 Bückeburg, zu richten und müssen folgende Unterlagen enthalten:

  • Ausgefülltes Antragsformular
  • Projektbeschreibung (max. 6 Seiten)
  • Aufstellung der förderfähigen Ausgaben gemäß Förderlinie B und Angabe der beantragten Fördersumme
  • Entwürfe der unterschriftsreifen Verträge mit den Solo-Selbständigen
  • Schriftliche Erklärung der Solo-Selbständigen zu pandemiebedingten Einschränkungen seit März 2020 (z.B. Wegfall von Einnahmen, Aussetzung von Proben, Absage von Gastspielen).

Zum Zeitpunkt der Antragstellung darf mit dem Vorhaben noch nicht begonnen worden sein. Mit dem Förderantrag kann jedoch zugleich der vorzeitige Maßnahmenbeginn beantragt werden.

Download Antragsformular Förderlinie B  
Download Erklärung Solo-Selbständige/r

Förderlinie C. Innovative Projekte:

In der Förderlinie C werden Vorhaben von Solo-Selbständigen in der Kultur gefördert, die sich in innovativen Projekten künstlerisch mit aktuellen gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen auseinandersetzen.

Was wird gefördert?
Gefördert werden können alle projektbezogenen Ausgaben von innovativen Vorhaben, die sich inhaltlich mit aktuellen gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen und künstlerisch auseinandersetzen und eine hohe künstlerische Qualität aufweisen.

Es können bis zu 90 % der zuwendungsfähigen Ausgaben als Fördersumme beantragt werden. Die Antragssumme darf nicht höher als 30.000 Euro sein.

Förderfähig sind ausschließlich Neuproduktionen. Mit dem beantragten Projekt sollen überwiegend die Aktivitäten von Solo-Selbständigen finanziert werden.

Gefördert werden Projekte in folgenden Bereichen:

  • Produktionen der darstellenden Künste
  • Musikprojekte
  • Ausstellungen und Projekte in Museen, Kulturvereinen und vergleichbaren Einrichtungen
  • Soziokulturelle Projekte
  • Projekte der kulturellen Bildung

Antragsberechtigt sind …

  • Einrichtungen mit einem regelmäßigen Kulturangebote mit Sitz in Niedersachsen
  • Zusammenschlüsse von Kulturakteuren mit Sitz in Niedersachsen
  • Juristische Personen des privaten Rechts oder natürliche Personen. Gemeinnützigkeit ist keine Fördervoraussetzung.


Eine Förderung ist ausgeschlossen …

  • bei Wiederaufnahmen und Wiederholungen von Projekten
  • bei Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts
  • bei Einrichtungen in Trägerschaft des Bundes, des Landes oder der Kommunen
  • bei laufenden und anderweitigen Personal- und Sachkosten, Folgekosten und Investitionen
  • bei der Produktion und Aufführung von Film- und Zirkusvorführungen
  • das ausschließliche Abspielen von Ton- bzw. Bild-/Tonträgern

Wie erfolgt die Antragsstellung?
Anträge mit einer beantragten Fördersumme bis 7.999 Euro sind per Post an die Schaumburger Landschaft, Schlossplatz 5, 31675 Bückeburg, zu richten. Es gilt folgende Antragsfrist: 31. Dezember 2021

Die Anträge müssen folgende Unterlagen enthalten:

  • ausgefülltes Antragsformular
  • Projektbeschreibung (max. 6 Seiten)
  • Kosten- und Finanzierungsplan

 
Zum Zeitpunkt der Antragstellung darf mit dem Vorhaben noch nicht begonnen worden sein. Mit dem Förderantrag kann jedoch zugleich der vorzeitige Maßnahmenbeginn beantragt werden.

Anträge mit einer beantragten Fördersumme ab 8.000 Euro bis 30.000 Euro sind per Post direkt an das Land zu richten: Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Referat 33, Leibnizufer 9, 30169 Hannover. Antragsstichtag beim MWK ist der 31. Juli 2021. Zur Fristwahrung gilt das Datum des Poststempels.
Weitere Informationen hierzu erhalten Sie auf der Website des MWK: https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/ausschreibungen_programme_forderungen/corona-sonderprogramm-fur-solo-selbststandige-und-kultureinrichtungen-192816.html

Download Antragsformular Förderlinie C     
Download Erklärung Solo-Selbständige/r

Förderlinie D. Solo-Selbständige im nichtöffentlichen Bereich:

In dieser Förderlinie können auch Solo-Selbständige gefördert werden, die wiederholt bei Veranstaltungen im nichtöffentlichen Bereich kulturell aktiv werden (vgl. 2.2.2. Förderkriterien). Die Förderhöchstsumme beträgt 30.000 Euro. 

Was wird gefördert?
In Ausnahmefällen können Solo-Selbständige, die im nichtöffentlichen Bereich (z.B. als Hochzeitsmusiker) aktiv sind, einen Antrag auf Förderung stellen, wenn sie darlegen können, dass ihre kulturelle Aktivität ohne öffentliche Förderung nicht stattfinden kann. 

Antragsberechtigt sind …
Einzelne Solo-Selbständige, wenn sie ihren Sitz in Niedersachsen haben und darlegen, dass ihre kulturellen Aktivitäten in Niedersachsen erfolgen.

Eine Förderung ist ausgeschlossen …

  • bei Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts
  • bei Einrichtungen in Trägerschaft des Bundes, des Landes oder der Kommunen
  • bei der Produktion und Aufführung von Film- und Zirkusvorführungen
  • bei dem ausschließlichen Abspielen von Ton- bzw. Bild-/Tonträgern 

Wie erfolgt die Antragsstellung?
Die Anträge werden ausschließlich an das Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Referat 33, Leibnizufer 9, 30169 Hannover, gestellt. Das ausgefüllte Antragsformular muss dem MWK ausgedruckt, unterzeichnet und mit allen notwendigen Anlagen per Post gesendet werden. Antragsstichtage beim MWK sind der 31. Juli 2021. Zur Fristwahrung gilt das Datum des Poststempels. Zur Fristwahrung gilt das Datum des Poststempels. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website des MWK.
https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/ausschreibungen_programme_forderungen/corona-sonderprogramm-fur-solo-selbststandige-und-kultureinrichtungen-192816.html

 

Niedersächsisches Investitionsprogramm für kleine Kultureinrichtungen 2021 - Schaumburger Landschaft vergibt erneut Fördermittel

2021 fördern das Land Niedersachsen (Ministerium für Wissenschaft und Kultur) und die Landschaften und Landschaftsverbände in Niedersachsen erneut Investitionen in kleinen Kultureinrichtungen mit insgesamt 2 Millionen Euro.  

Das Programm enthält zwei Förderlinien: Anträge mit Fördersummen zwischen 1.000 Euro und 25.000 Euro (Förderlinie 1) sind beim jeweils zuständigen Landschaftsverband zu stellen. Anträge mit Fördersummen zwischen 25.000 Euro und 75.000 Euro (Förderlinie 2) werden direkt beim MWK (Antragsstichtag: 30.06.2021) eingereicht. Auf dem Gebiet des historischen Schaumburgs in den Grenzen von 1640 vergibt die Schaumburger Landschaft die Förderungen zwischen 1.000 Euro und 25.000 Euro. Hier erfolgt auch die Antragsberatung. Für Investitionsprojekte der kleinen Kultureinrichtungen in der Region stehen der Schaumburger Landschaft insgesamt etwa 25.000 Euro zur Verfügung.

Das Programm richtet sich an kleine Kultureinrichtungen, die in der Regel über nicht mehr als drei Vollzeitstellen verfügen. Gefördert werden: 

-         bauliche Maßnahmen inklusive Erhaltungsmaßnahmen
-         digitale Infrastruktur
-         Veranstaltungstechnik
-         Anschaffungen zur Gewährleistung des Kulturbetriebs
-         Maßnahmen zur Verbesserung der inhaltlichen Qualität
-         Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität 

Nicht gefördert werden Personalkosten, laufende Sachkosten, der Erwerb von Immobilien und Grundstücken, bauliche Maßnahmen an oder in Gebäuden im Besitz des Landes und des Bundes. Ebenfalls nicht gefördert werden in der Regel bauliche Maßnahmen an und in Gebäuden im Besitz einer Kommune.

Antragsberechtigt sind rechtsfähige juristische Personen des privaten Rechts, z.B. eingetragene Vereine, GbR, gGmbH, GmbH, Stiftungen oder Genossenschaften. Die antragstellenden Kultureinrichtungen müssen ein regelmäßiges, für die breite Öffentlichkeit zugängliches Kulturangebot vorhalten und dürfen nicht ausschließlich gewinnorientiert arbeiten. Dazu gehören z.B. Heimatvereine, nichtstaatliche Museen, soziokulturelle Einrichtungen, Kunstvereine, Kunstschulen, Musikschulen, Musikzentren, Freilichtbühnen, Amateur- oder Freie professionelle Theater.

Die Förderquote für eine Maßnahme kann bis zu 75 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten betragen.

Für die kleinen Kultureinrichtungen, die eine Förderung zwischen 1.000 Euro und 25.000 Euro in der Förderlinie 1 bei der Schaumburger Landschaft beantragen wollen, ist der 20.05.2021 Antragsstichtag. Bis zu diesem Zeitpunkt sind die Anträge an die Schaumburger Landschaft, Schlossplatz 5, 31675 Bückeburg, zu richten.

Download Vergabekriterien
Download Antragsformular
Download Kosten-/Finanzierungsplan
Download Vordruck Übersicht Vergleichsangebote
Download Vorlage Einverständniserklärung Eigentümer

Plattsounds gegen den Coronablues: Der niedersächsische Bandcontest geht in die 11. Runde - mit Finale in Stadthagen

Rock, Pop, HipHop, Punk und Reggae – auf Platt! Bands und Solokünstler*innen können sich jetzt bewerben

„Platt is cool“ – und nicht nur im Norden besonders beliebt. Plattsounds liefert den passenden Soundtrack zur Sprache: der Bandcontest ist in die 11. Runde gestartet und junge Musiker*innen aus Niedersachsen können sich jetzt für das Finale am 20. November in Stadthagen bewerben. Zehn Bands und Solo-Künstler*innen treten dann im Kulturzentrum Alte Polizei auf und zeigen, wie gut Plattdeutsch und moderne Musik zusammenpassen. Sie spielen mit ihren Songs um die ersten drei Plätze und Preisgelder in Höhe von 1000, 600 und 300 Euro. Bewerben können sich Musiker*innen, die Songs aus Genres wie Rock, Pop, Hip Hop, Urban, Electro, Punk, Reggae, Metal oder Singer/Songwriter in der beliebten Sprache Platt performen wollen.

„Nachdem das Finale 2020 zwar coronabedingt als Online-Veranstaltung stattfinden musste, aber dennoch ein großer Erfolg gewesen ist, hoffen wir, in diesem Jahr unsere Finalist'*innen wieder live auf der Bühne zu sehen“, sagt Lu Seegers, Geschäftsführerin der Schaumburger Landschaft, die auch in diesem Jahr den Bandcontest veranstaltet. Lu Seegers hofft auf viele Bewerbungen aus ganz Niedersachsen und natürlich auch aus dem Schaumburger Land. Dabei freut sie sich besonders über Beiträge aus dem Bereich HipHop: „Das ist ja eine sehr sprachliche Musik und damit eigentlich ideal für Plattsounds“, sagt Seegers.

Auch die Siegerband Majanko aus Wilhelmshaven war begeistert von Plattsounds und will erneut teilnehmen: „Wir freuen uns schon auf nächstes Mal, wir sind gern nochmal dabei zur Titelverteidigung“, sagt der Sänger Majanko Bauer.

Die Jury besteht wie im Vorjahr aus Denise M'Baye (Sängerin / Schauspielerin), Jakobus Durstewitz (Musiker/Sänger bei JaKönigJa), Ilka Brüggemann (NDR 1) und Stefan Meyer (Oldenburgische Landschaft). „Der Abend war ein plattdeutscher Segen“, sagt Denise M'Baye über das Finale im Jahr 2020. „Ich bin neu verliebt in diese heitere und warme Sprache und die Menschen, die sie sprechen und bei Plattsounds auch singen.“

Moderiert wird die Show von der Sängerin und Schauspielerin Annie Heger. Als Plattsounds-Botschafter wird erneut der Moderator, Sänger und Plattschnacker Yared Dibaba in den sozialen Medien über spannende Neuigkeiten rund um den Bandcontest berichten.

Wer teilnehmen will, muss nicht unbedingt Plattdeutsch können. Das Plattsounds-Team fertigt, wenn gewünscht, Übersetzungen für die Bewerber an und unterstützt auch bei der Aussprache. Bis zum 30. September können sich Bands und Solokünstler im Alter zwischen 15 und 30 Jahren auf www.plattsounds.de bewerben. Die Bewerbung kann zunächst auch mit einem anderssprachigen Lied erfolgen. Im Finale kann jedoch nur auftreten, wer einen Song mit plattdeutschem Text auf die Bühne bringt.

Plattsounds ist ein Kooperationsprojekt von acht Landschaften und Landschaftsverbänden aus Niedersachsen, die den Wettbewerb im Rahmen der Kampagne „Platt is cool“ (www.platt-is-cool.de) umsetzen.

Online-Vortragsreihe zu Schaumburger Trachten startet

Seit fast einem Jahr ist die Kultur im Schaumburger Land bedingt durch die Corona-Pandemie stark eingeschränkt. Das betrifft auch und gerade die Aktivitäten der Trachtengruppen. Bis kulturelle Veranstaltungen wieder im gewohnten Rahmen stattfinden können, wird noch einige Zeit vergehen. Aus diesem Grund möchten die Schaumburger Landschaft Interessierten im Rahmen einer lockeren virtuellen Vortragsreihe die Möglichkeit geben, sich mit interessanten Themen rund um die Schaumburger Trachten zu beschäftigen. Zum Auftakt wird am 10. März 2021 um 20:00 Uhr per Zoom-Meeting folgender Vortrag angeboten:

Kunsthandwerk und regionale Identität: Die Stickereien der Schaumburger Trachten
Referent: Jürgen Sturma, Minden

Die Schaumburger Trachten gelten gemeinhin als besonders farbenfroh. Die Volkskundler des 20. Jahrhunderts haben sich in der Regel auf die Beschreibung der zeitgenössischen Stickereien beschränkt, während die Entwicklung der Muster in den verschiedenen Landschaften keine Rolle spielte. Neben der Frage nach den Herstellern der Stickereien zeigt Jürgen Sturma in seinem Vortrag, wann die bestickten Trachtenstücke in die Kleidung der bäuerlichen Gesellschaften aufgenommen wurden und wie sie sich entwickelt haben. Anhand von ausgewählten Kleidungsstücken wird die Wechselwirkung zwischen Herstellern, Kunden und Trachtenregion detailliert vorgestellt.

Jürgen Sturma, Diplomstudium der Biologie an der TU Braunschweig, wissenschaftlicher Koordinator bei der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit. Zahlreiche Vorträge und Veröffentlichungen zu regionalhistorischen und volkskundlichen Themen, insbesondere über die so genannten Schaumburger Trachten und die Trachten der Schönhengster Sprachinsel in Mähren.

Anmeldungen nimmt die Geschäftsstelle der Schaumburger Landschaft bis zum 8. März 2021 per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an. Die Zugangsdaten werden dann zugesandt. 


Mawil wird mit dem Wilhelm-Busch-Preis 2021 für sein Werk geehrt


 

Der Berliner Comic-Autor Markus Witzel alias Mawil wird mit dem diesjährigen Wilhelm Busch-Preis für satirische und humoristische Zeichenkunst und Versdichtung ausgezeichnet. Der Wilhelm-Busch-Preis wird alle zwei Jahre von der Stiftung Sparkasse Schaumburg, der Schaumburger Landschaft und den Schaumburger Nachrichten verliehen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Wilhelm Busch gilt als Wegbereiter des modernen Comics. Jahrzehntelang lebte und arbeitete er in seinem Geburtsort Wiedensahl in Niedersachsen. Seine Zeichnungen und sein brillanter Sprachwitz sind bis heute beeindruckend. Der Wilhelm-Busch-Preis würdigt im deutschsprachigen Raum Autorinnen und Autoren, die sich in ihrer Arbeit der künstlerischen Qualität und der Tradition Wilhelm Buschs verbunden und verpflichtet fühlen. Hierbei sind nicht nur deren Fähigkeiten als satirische Erzähler gefragt, sondern vor allem auch eine ästhetisch-hochwertige Zeichenkunst. Bisherige Preisträger waren Robert Gernhardt, F.W. Bernstein, Vicco von Bülow (Loriot), Ernst Kahl, Franziska Becker, Hans Traxler und Ralf König. 2019 hat Isabel Kreitz den Wilhelm-Busch-Preis erhalten.

Mit Mawil ehrt die Jury in diesem Jahr einen national wie international höchst angesehenen, aber vor allem auch viel gelesenen Comic-Künstler, dessen Auszeichnung für den Wilhelm-Busch-Preis in mehrfacher Hinsicht eine Wegscheide markiert.

So wird mit dem 1976 geborenen Markus Witzel erstmals ein Zeichner geehrt, der auf eine Veröffentlichungshistorie seiner Werke zurückblicken kann, die komplett in das 21. Jahrhundert fällt. Er steht zudem für eine neue Künstler-Generation, die selbstbewusst die Hochschulen für eine ausgewiesene Comic-Ausbildung für sich erobert hat. Im Fall von Mawil war das die Kunsthochschule Berlin-Weißensee, wo er auch Teil der Monogatari-Gruppe war, der neben ihm Comic-Schaffende wie Jens Harder oder Ulli Lust angehörten, die bis in diese Tage wichtige Protagonisten der deutschsprachigen Comic-Szene sind.

Mawil ist auch der erste Wilhelm-Busch-Preisträger, der in der DDR geboren wurde, wo er seine Kindheit in Ost-Berlin in einer religiös geprägten Familie verbrachte, die den Alltag in kritischer Übereinkunft mit den Erwartungen der sozialistischen Herrschaftsordnung organisieren musste. Von dieser Zeit erzählt auch sein – in Teilen klar autobiographisch konnotiertes – Comic-Schaffen. Allen voran die preisgekrönte Graphic Novel „Kinderland“ von 2014, die zur Zeit des Mauerfalls spielt und für Mawil mit zahlreichen Übersetzungen, darunter einer vielbeachteten französischen Ausgabe, den endgültigen internationalen Durchbruch markierte.

Alle seine Comics zeichnet bereits beginnend mit seinen Frühwerken „Strandsafari“ und „Wir können ja Freunde bleiben“ ein gleichzeitig sehr lockerer wie auch ungemein stilsicherer Zeichenstrich aus – der ganz spezielle Mawil-Stil. Der Künstler selbst siedelt diesen zwischen klassischem Funny und spontanem Krakel an. Die Zeichnungen strahlen so eine ungekünstelte Authentizität aus, die perfekt zu den sehr persönlichen Inhalten seiner Werke passt.

Das bestätigen ganz besonders seine opulenten Comic-Sonntagsseiten, die von 2006 bis 2019 im Berliner „Tagesspiegel“ erschienen. Hier konnte er sich – gepaart mit einer unglaublichen Detailfülle in den Zeichnungen – nicht nur in die Tradition der großen amerikanischen Zeitungs-Comics stellen, sondern eroberte sich mit diesem grandiosen Comic-Schaufenster schon in jungen Jahren ein veritables Massenpublikum.

Das galt erst recht, als Mawil vor zwei Jahren als erster deutscher Comic-Künstler die franko-belgische Traditionsserie „Lucky Luke“ für ein Album übernahm und dem Westernhelden gleich einen Sattelwechsel verpasste – runter von Jolly Jumper und rauf auf einen Drahtesel. Wie er diese sich überraschend gut in das Setting des Originals einpassende Aufgabe bewältigte und gleichzeitig einen authentischen Mawil-Comic ablieferte, unterstreicht die Meisterschaft dieses Künstlers, von dem auch in den nächsten Jahren sicherlich noch Großes zu erwarten ist. Humor, Vielseitigkeit und der genaue Blick auf den menschlichen Alltag zeichneten auch Wilhelm Busch aus. Mawil tritt – ganz in diesem Sinne – würdig in seine Nachfolge.

Bibliographie (Auswahl):

Die Band – Reprodukt, Berlin 2004
Strandsafari – Schwarzer Turm, Hünfeld 2002
Wir können ja Freunde bleiben – Reprodukt, Berlin 2003
„Vom Leben gezeichnet“-Beiträge – Zeitungs-Sonntagsseiten in „Der Tagesspiegel“, Berlin 2006-2019 (Buchausgabe bei Reprodukt, Berlin 2015)
Action Sorgenkind – Reprodukt, Berlin 2007
Kinderland – Reprodukt, Berlin 2014
Lucky Luke Hommage 3: Lucky Luke sattelt um – Egmont, Berlin 2019

Jury des Wilhelm-Busch-Preises:
Prof. Hans-Georg Bögner, SK Stiftung Kultur/SK Stiftung Jugend und Medien der Sparkasse KölnBonn
Prof. Dr. em. Dietrich Grünewald, Kunstdidaktiker, Universität Koblenz-Landau
Martin Jurgeit, Comic-Fachjournalist, u. a. für „buchreport“, Dortmund, und „Der Tagesspiegel“, Berlin
Dr. Gisela Vetter Liebenow, Museum Wilhelm Busch – Dt. Museum für Karikatur und Zeichenkunst, Hannover

Neuerscheinung: Ein Pferd hängt im Baum – Der Bückeberg in Geschichte(n) und Gegenwart

Der Schaumburger Teil des Bückebergs prägt das charakteristische Landschaftsbild unserer Region. Als geografischer Mittelpunkt Schaumburgs erstreckt sich der Höhenzug zwischen Stadthagen, Bad Nenndorf, Apelern, Rehren, Bad Eilsen und Obernkirchen. Der Bückeberg liefert Holz und den weltweit bekannten Obernkirchener Sandstein, er ist reich an Flora und Fauna und ein attraktiver Verweilort für Naturliebhaber, Touristen und Sporttreibende. 

Mit dem vorliegenden Band wird erstmals die enorm facettenreiche und vielgestaltige Geschichte des Bückebergs von seiner urzeitlichen Entstehung bis in die Gegenwart gebündelt dargestellt. Der Herausgeber Stephan Walter hat als „Bückeberger“ und promovierter Historiker über mehrere Jahre eine Vielzahl von Quellen und Materialien aus Archiven und Zeitungsartikelsammlungen zusammengestellt. Flankierende Hilfe erhielt er von zahlreichen Zeitzeugen aus dem Schaumburger Land und von außerhalb. Hinzu kommen Beiträge von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Archäologie, Paläontologie, Biologie, Geschichte und Informatik. Manche Texte wurden bereits vor vielen Jahren und breit verstreut publiziert; sie werden hier erstmals systematisch zusammengeführt. 

Als „Lesebuch“ konzipiert, handelt es sich bei der Publikation um ein informativ-unterhaltsames und reich bebildertes Nachschlagewerk, das in 14 Kapiteln neben „großen Themen“ wie Wald und Forst, Sandstein und Bergbau zahlreiche Beiträge zur Gesellschaftsgeschichte, zu Tourismus, Sport, Natur und Umwelt des Schaumburger Bückebergs enthält. Besonders gekennzeichnet sind Anekdoten und Zeitzeugen-Berichte von Menschen, die auf dem Bückeberg lebten und arbeiteten. Sie zeigen, wie lebendig der Bückeberg in den Köpfen der Menschen und in ihrer Lebenswelt ist.

Ein Pferd hängt im Baum – Der Bückeberg in Geschichte(n) und Gegenwart. Herausgegeben von Stephan Walter. Reihe: Kulturlandschaft Schaumburg; Bd. 24, Verlag Jörg Mitzkat, 748 S., zahlr. Abbildungen, geb., 17 x 24 cm, ISBN 978-3-95954-085-8, € 39,80. Erhältlich im Buchhandel.

Corona-Förderprogramm „Niedersachsen dreht auf“ für Solo-Selbständige in der Kultur

Das Land Niedersachsen (Ministerium für Wissenschaft und Kultur) und die Landschaften und Landschaftsverbände unterstützen ab sofort soloselbständige Künstlerinnen und Künstler und Kultureinrichtungen, die seit März 2020 von der Corona-Pandemie betroffen sind (z.B. durch den Wegfall von Einnahmen). Ziel ist es, die Kulturszene zu revitalisieren.

Als Solo-Selbständige in der Kultur gelten im Haupterwerb selbständig tätige, nicht angestellte Künstlerinnen und Künstler, sowie andere Personen, deren Mitwirkung notwendige Voraussetzung dafür ist, dass kulturelle Angebote stattfinden können. Als solo-selbständig gilt nicht, wer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.

Es gibt vier Förderlinien: Kulturelle Veranstaltungen (A), Kulturelle Bildung (B), innovative Projekte (C) und Förderungen für Solo-Selbständige im nicht-öffentlichen künstlerischen Bereich (D). Anträge können je nach Förderlinie ab sofort oder in Kürze gestellt werden. Es gilt eine Bagatellgrenze von 1.500 Euro (d.h. eine Förderung ist erst ab einem Förderbedarf von 1.500,01 Euro möglich).

Die Schaumburger Landschaft ist für das Schaumburger Land in der Förderlinie A und B für die Mittelvergabe verantwortlich, soweit es sich nicht um Projekte im Bereich der Erwachsenenbildung handelt. In der Förderlinie C erfolgt die Mittelvergabe je nach Antragshöhe durch die Schaumburger Landschaft oder durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur. In der Förderlinie D erfolgt die Mittelvergabe ausschließlich durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur.

Download Förderkriterien                                          Download FAQs

Förderlinie A - Kulturelle Veranstaltungen:

Die Förderlinie A richtet sich an kulturelle Einrichtungen, die Verträge mit Solo-Selbständigen für die Mitwirkung an und die Durchführung von öffentlichen kulturellen Veranstaltungen in allen Sparten abschließen.

Die Umsetzung der Förderlinie A erfolgt ausschließlich über die niedersächsischen Landschaften und Landschaftsverbänden in ihren jeweiligen Regionen.

Was wird gefördert?

Gefördert werden können alle Ausgaben, die unmittelbar durch Vertragsabschlüsse mit Solo-Künstlerinnen und -Künstlern und Zusammenschlüssen (z.B. Bands, Ensembles, Freie Theatergruppen) sowie für die Veranstaltung wichtigen Dienstleistern (wie Tontechnik, Bühnenaufbau, Grafik etc.) einschließlich Nebenkosten und Spesen mit einer Förderquote bis zu 100 %. Die Honorare für die Solo-Selbständigen müssen angemessen sein, dürfen aber 2.000 Euro pro Person und Veranstaltung nicht übersteigen. Antragsteller ist die ausführende Kultureinrichtung. Ein einzelner Antragsteller kann bis zu drei Anträge stellen, insgesamt aber maximal 30.000 Euro erhalten. Zu den förderfähigen Ausgaben im Rahmen der Vertragsabschlüsse mit den Solo-Selbständigen gehören ferner:

  • - Reise- und Übernachtungskosten für die Solo-Selbständigen
  • - GEMA und KSK für die genannten Personen.
  • - In Einzelfällen auch die Anmietung von Technik

Antragsberechtigt sind …

- Einrichtungen mit einem regelmäßigen Kultur- und Bildungsangebot mit Sitz im Schaumburger Land
- Juristische Personen des privaten Rechts oder natürliche Personen 

Eine Förderung ist ausgeschlossen …

- bei Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts
- bei Einrichtungen in Trägerschaft des Bundes, des Landes oder der Kommunen
- bei laufenden und anderweitigen Personal- und Sachkosten, Folgekosten und Investitionen
- für die Produktion und Aufführung von Zirkus- oder Filmvorführungen
- beim ausschließlichen Abspielen von Ton- bzw. Bild-/Tonträgern

Die Antragstellung erfolgt …

- bei der Schaumburger Landschaft 
- fortlaufend, spätestens jedoch bis zum 28. Februar 2021

Die Anträge sind per Post an die Schaumburger Landschaft, Schloßplatz 5, 31675 Bückeburg zu richten und müssen folgende Unterlagen enthalten: 

- Ausgefülltes Antragsformular
- Projektbeschreibung (max. 6 Seiten)
- Aufstellung der förderfähigen Ausgaben gemäß Förderlinie A und Angabe der beantragten Fördersumme
- Entwürfe der unterschriftsreifen Verträge mit den Solo-Selbständigen
- Schriftliche Erklärung der Solo-Selbständigen zu pandemiebedingten Einschränkungen seit März 2020 (z.B. Wegfall von Einnahmen, Aussetzung von Proben, Absage von Gastspielen).

Zum Zeitpunkt der Antragstellung darf mit dem Vorhaben noch nicht begonnen worden sein. Mit dem Förderantrag kann jedoch zugleich der
vorzeitige Maßnahmebeginn formlos beantragt werden.

Download Antrag Förderlinie A                Download Erklärung des Solo-Selbständigen

 

Förderlinie B - Kulturelle Bildung:

Die Förderlinie B unterstützt Einrichtungen mit einem regelmäßigen Kultur- und Bildungsangebot, die für die Durchführung ihrer Angebote Verträge mit Solo-Selbständigen abschließen.

Was wird gefördert?

Analog zu Förderlinie A können auch Einrichtungen der kulturellen Bildung Honorar-Zuschüsse für Solo-Selbständige erhalten, allerdings nur mit einer Förderquote von bis zu 60 %. Dazu zählen nicht nur Künstlerinnen und Künstler, sondern auch Solo-Selbständige, deren Mitwirkung notwendige Voraussetzung dafür ist, dass die Veranstaltung stattfinden kann (Techniker, Pädagogen etc.). Die Honorare für die Solo-Selbständigen müssen angemessen sein, dürfen aber 2.000 Euro pro Person und Veranstaltung nicht übersteigen. Die Verträge müssen eine Mindestlaufzeit von vier Monaten haben. Antragsteller ist die ausführende Einrichtung der kulturellen Bildung. Ein einzelner Antragsteller kann bis zu drei Anträge stellen, insgesamt aber maximal 30.000 Euro erhalten. Antragsteller ist die ausführende Kultureinrichtung.

Zu den förderfähigen Ausgaben im Rahmen der Vertragsabschlüsse mit den Solo-Selbständigen gehören ferner:

- Reise- und Übernachtungskosten für die Solo-Selbständigen
- GEMA und KSK für die genannten Personen.
- In Einzelfällen auch die Anmietung von Technik

Antragsberechtigt sind …

- Einrichtungen mit einem regelmäßigen Kultur- und Bildungsangebot mit Sitz im Schaumburger Land
- Juristische Personen des privaten Rechts oder natürliche Personen 

Eine Förderung ist ausgeschlossen …

- bei Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts
- bei Einrichtungen in Trägerschaft des Bundes, des Landes oder der Kommunen
- bei laufenden und anderweitigen Personal- und Sachkosten, Folgekosten und Investitionen
- für die Produktion und Aufführung von Zirkus- oder Filmvorführungen
- beim ausschließlichen Abspielen von Ton- bzw. Bild-/Tonträgern

Die Antragsstellung erfolgt …

- bei der Schaumburger Landschaft 
- fortlaufend, spätestens jedoch bis zum 28. Februar 2021
- bei der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB): www.aewb-nds.de, wenn es sich um Anträge aus dem Bereich der Erwachsenenbildung handelt

Alle übrigen Anträge sind per Post an die Schaumburger Landschaft, Schloßplatz 5, 31675 Bückeburg zu richten und müssen folgende Unterlagen enthalten:

- Ausgefülltes Antragsformular
- Projektbeschreibung (max. 6 Seiten)
- Aufstellung der förderfähigen Ausgaben gemäß Förderlinie B und Angabe der beantragten Fördersumme
- Entwürfe der unterschriftsreifen Verträge mit den Solo-Selbständigen
- Schriftliche Erklärung der Solo-Selbständigen zu pandemiebedingten Einschränkungen seit März 2020 (z.B. Wegfall von Einnahmen, Aussetzung von Proben, Absage von Gastspielen).

Zum Zeitpunkt der Antragstellung darf mit dem Vorhaben noch nicht begonnen worden sein. Mit dem Förderantrag kann jedoch zugleich der vorzeitige Maßnahmebeginn formlos beantragt werden.

Download Antrag Förderlinie B                     Download Erklärung des Solo-Selbständigen

 

Förderlinie C - Innovative Projekte:

In der Förderlinie C werden Vorhaben von Solo-Selbständigen in der Kultur gefördert, die sich in innovativen Projekten künstlerisch mit aktuellen gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen auseinandersetzen.

Was wird gefördert?

Gefördert werden können alle projektbezogenen Ausgaben von innovativen Vorhaben, die sich inhaltlich mit aktuellen gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen und künstlerisch auseinandersetzen und eine hohe künstlerische Qualität aufweisen.

Es können bis zu 90 % der zuwendungsfähigen Ausgaben als Fördersumme beantragt werden. Die Antragssumme darf nicht höher als 30.000 Euro sein.

Förderfähig sind ausschließlich Neuproduktionen. Mit dem beantragten Projekt sollen überwiegend die Aktivitäten von Solo-Selbständigen finanziert werden.

Gefördert werden Projekte in folgenden Bereichen:

- Produktionen der darstellenden Künste
- Musikprojekte
- Ausstellungen und Projekte in Museen, Kulturvereinen und vergleichbaren Einrichtungen
- Soziokulturelle Projekte
- Projekte der kulturellen Bildung 

 Antragsberechtigt sind …

- Einrichtungen mit einem regelmäßigen Kulturangebote mit Sitz in Niedersachsen
- Zusammenschlüsse von Kulturakteuren mit Sitz in Niedersachsen
- Juristische Personen des privaten Rechts oder natürliche Personen

Eine Förderung ist ausgeschlossen…

- bei Wiederaufnahmen und Wiederholungen von Projekten
- bei Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts
- bei Einrichtungen in Trägerschaft des Bundes, des Landes oder der Kommunen
- bei laufenden und anderweitigen Personal- und Sachkosten, Folgekosten und Investitionen
- bei der Produktion und Aufführung von Film- und Zirkusvorführungen
- das ausschließliche Abspielen von Ton- bzw. Bild-/Tonträgern

Wie erfolgt die Antragsstellung?

Anträge mit einer beantragten Fördersumme bis 7.999 Euro sind per Post an die Schaumburger Landschaft, Schloßplatz 5, 31675 Bückeburg zu richten.

Es gelten folgende Antragsfristen: 30. Oktober 2020 und 1. Februar 2021

Die Anträge müssen folgende Unterlagen enthalten:

- ausgefülltes Antragsformular
- Projektbeschreibung (max. 6 Seiten)
- Kosten- und Finanzierungsplan

Zum Zeitpunkt der Antragstellung darf mit dem Vorhaben noch nicht begonnen worden sein. Mit dem Förderantrag kann jedoch zugleich der vorzeitige Maßnahmebeginn formlos beantragt werden.

Anträge mit einer beantragten Fördersumme ab 8.000 Euro bis 30.000 Euro sind per Post direkt an das Land zu richten: Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Referat 33, Leibnizufer 9, 30169 Hannover. Antragsstichtage beim MWK sind der 31.10.2020 und der 15.12.2020. Zur Fristwahrung gilt das Datum des Poststempels.

Weitere Informationen hierzu erhalten Sie auf der Website des MWK: https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/ausschreibungen_programme_forderungen/corona-sonderprogramm-fur-solo-selbststandige-und-kultureinrichtungen-192816.html

Download Antrag Förderlinie C                     Download Erklärung des Solo-Selbständigen

 

Förderlinie D - Solo-Selbständige im nichtöffentlichen Bereich:

In dieser Förderlinie können auch Solo-Selbständige gefördert werden, die wiederholt bei Veranstaltungen im nichtöffentlichen Bereich kulturell aktiv werden (2.2.2. Förderkriterien). Die Förderhöchstsumme beträgt 30.000 Euro.

Was wird gefördert?

In Ausnahmefällen können Solo-Selbständige, die im nichtöffentlichen Bereich (z.B. als Hochzeitsmusiker) aktiv sind, einen Antrag auf Förderung stellen, wenn sie darlegen können, dass ihre kulturelle Aktivität ohne öffentliche Förderung nicht stattfinden kann.

Antragsberechtigt sind…

Einzelne Solo-Selbständige, wenn sie ihren Sitz in Niedersachsen haben und darlegen, dass ihre kulturellen Aktivitäten in Niedersachsen erfolgen.

Eine Förderung ist ausgeschlossen …

- bei Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts
- bei Einrichtungen in Trägerschaft des Bundes, des Landes oder der Kommunen
- bei der Produktion und Aufführung von Film- und Zirkusvorführungen
- bei dem ausschließlichen Abspielen von Ton- bzw. Bild-/Tonträgern

Wie erfolgt die Antragsstellung?

Die Anträge werden ausschließlich an das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Referat 33, Leibnizufer 9, 30169 Hannover, gestellt. Das ausgefüllte Antragsformular muss dem MWK ausgedruckt, unterzeichnet und mit allen notwendigen Anlagen per Post gesendet werden. Antragsstichtage beim MWK sind der 31.10.2020 und der 15.12.2020. Zur Fristwahrung gilt das Datum des Poststempels. Zur Fristwahrung gilt das Datum des Poststempels. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website des MWK. https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/ausschreibungen_programme_forderungen/corona-sonderprogramm-fur-solo-selbststandige-und-kultureinrichtungen-192816.html

Neuerscheinungen: „Entscheidungsjahre in Schaumburg“ und „‘1968‘ – gesellschaftliche Nachwirkungen auf dem Lande“


Entscheidungsjahre in Schaumburg

Im Jahr 2018 standen auf der Erinnerungsagenda neben 1968 vor allem die Jahre 1618, 1848, 1918 und 1938, dazu das Jahr 1868, in dem die erste Verfassung Schaumburg-Lippes erlassen wurde. Mehrere dieser wichtigen Erinnerungsjahre hängen inhaltlich auch zusammen, da sie Meilensteine in der Entwicklung zur Demokratie darstellen. Dieser Band vereinigt die Vorträge von Stefan Brüdermann (1648), Nicolas Rügge (1848), Jörn Ipsen (1868), Karl H. Schneider (1918) und Frank Werner (1938) aus der 2018 veranstalteten Vortragsreihe. Alle Beiträge sind mit sparsamen Anmerkungen und Literaturhinweisen zum Nachlesen versehen. 

Stefan Brüdermann (Bückeburg) behandelt den 1618 begonnenen 30-jährigen Krieg, in dem Schaumburg verwüstet wird und verarmt, zum Schauplatz der Schlacht bei Hess. Oldendorf wird und an dessen Ende infolge des Aussterbens der Grafendynastie Holstein-Schaumburg das Land geteilt wird. Nicolas Rügge (Hannover) schildert die Ereignisse des Revolutionsjahres 1848, in dem bemerkenswerte Initiativen in Schaumburg-Lippe versandeten, weil in der Kleinstmonarchie der Parlamentarismus nicht in Gang kam, während der hessische Anteil der alten Grafschaft in die turbulente Entwicklung in Hessen-Kassel hineingezogen wurde. Jörn Ipsen (Osnabrück) befasst sich mit den Eigenheiten der ersten parlamentarischen Verfassung Schaumburg-Lippes aus dem Jahr 1868 und ihrer Vorgeschichte. Karl H. Schneider (Obernkirchen) betrachtet Schaumburg-Lippes Weg in die Revolution von 1918 mit der Abdankung des Fürsten im Kontext der Revolution in Deutschland. Frank Werner (Hamburg/Hess. Oldendorf) untersucht die Schaumburger Vorgänge während des Judenpogroms im November 1938.





Entscheidungsjahre in Schaumburg. Vom Dreißigjährigen Krieg bis zum Novemberpogrom. Herausgegeben von Stefan Brüdermann. Reihe: Kulturlandschaft Schaumburg Bd. 25, Wallstein Verlag, 128 S., 18 Abb., geb., 12,5 x 21 cm, ISBN 978-3-8353-3741-1, € 16,00. Bezug über den Buchhandel.

 

"1968" - Gesellschaftliche Nachwirkungen auf dem Lande

2018 jährten sich die Ereignisse des signifikanten Jahres „1968“ zum 50. Mal. „1968“ steht nicht nur für eine politische Bewegung, die vor allem im Protest gegen den Vietnamkrieg in Westeuropa und den USA ihr einigendes Motiv fand. Zudem fand ein Aufbruch in Alltagskultur und Lebensstil statt, der bereits Ende der 1950er Jahren einsetzte und mit Begriffen wie Partizipation und Mitbestimmung verbunden ist. Kennzeichnend ist, dass sowohl in der historischen Forschung wie in der öffentlichen Debatte ‚1968‘ lange Zeit als urbanes Phänomen untersucht und wahrgenommen wurde. Die gesellschaftlichen Auswirkungen im ländlich-kleinstädtischen Raum spielten allerdings kaum eine Rolle. Wie jedoch sahen die wechselseitigen Wahrnehmungen und Einflüsse von ländlichen und urbanen sozialen Bewegungen aus? Wie prägten die soziokulturellen Aufbrüche traditionelle Institutionen wie etwa Kirchen und Heimatvereine? Welche Rolle spielte die junge Generation dabei?

Die Beiträge der Historikerinnen und Historiker beleuchten den Struktur- und Kulturwandel auf dem Lande (Gunter Mahlerwein, Detlef Siegfried), die Rolle der kirchlichen Jugend- und Bildungsarbeit (Claudia Lepp, Hans Otte) und den Umgang der niedersächsischen Heimatbewegung mit den neuen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen (Dietmar von Reeken). Lisa Tanten untersucht die Schülerbewegung im Schaumburger Land am Beispiel des Ratsgymnasiums in Stadthagen. Julia Paulus beschäftigt sich mit der Präsenz der Frauenbewegung auf dem Land und Birgit Metzger mit den Chancen und Problemen der Umweltbewegung u.a. am Beispiel des Protests gegen die Giftmülldeponie in Münchehagen. In dem Themenbereich Arbeit und Freizeit geht es um die Lehrlingsbewegung und Gewerkschaftsjugend auf dem Land (Knud Andresen). David Templin untersucht die Entstehung der westdeutschen Jugendzentrumsbewegung, und Jonathan Voges nimmt das Heimwerken als (männliche) Freizeitbeschäftigung in Regionen wie Schaumburg ab den 1960er Jahren in den Blick. Ferner werden alternative Lebensformen in West- und Ostdeutschland seit den frühen 1970er Jahren beachtet: Lu Seegers untersucht mit Hilfe von Zeitzeugeninterviews in ihrem Beitrag zwei alternative Wohnprojekte im Schaumburger Land, Daniela Münkel analysiert erstmals die Proteste in ländlichen Regionen der DDR im Zuge des „Prager Frühlings“, und Rebecca Menzel vergleicht alternative Lebensmodelle in Ost und West.

‚1968‘ Gesellschaftliche Nachwirkungen auf dem Lande. Herausgegeben von Lu Seegers. Reihe: Kulturlandschaft Schaumburg Bd. 23, Wallstein Verlag, 341 S., 16 Abb., geb., Schutzumschlag 15,5 x 23 cm, ISBN 978-3-8353-3457-1, € 22,00. Bezug über den Buchhandel.

Neues Video von Timo Vollbrecht: "Schaumburg"

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Schaumburger Landschaft im Jahr 2017 hatte der aus Stadthagen stammende Saxofonist Timo Vollbrecht das Musikstück „Schaumburg“ als eine Hommage an seine Heimat komponiert und während des Festakts im Stift Obernkirchen uraufgeführt. Das Stück bezieht sich zum einen auf die Empfindung von Heimweh. Zum anderen bringt es Gefühle von Erleichterung, Geborgenheit und Verbundenheit des Musikers zum Ausdruck, wenn er nach langen Konzertreisen Schaumburg besucht. Inzwischen hat Vollbrecht das Stück mit seinem Ensemble Fly Magic in einem New Yorker Tonstudio aufgenommen. Es wurde von dem Plattenlabel Berthold Records auf Vollbrechts Album „Faces in Places“ veröffentlicht und erhält medial beachtliche Aufmerksamkeit. Eine Videoproduktion, die das Werk „Schaumburg“ und das darin thematisierte Konzept von Heimat durch visuelle Komponenten neu erlebbar machen und der Musik zu höherer Bekanntheit verhelfen sollte, schloss sich an. Das Video entstand in Zusammenarbeit mit dem Filmemacher und New Media Artist Michael Gugger und steht als Kunstwerk für sich allein, indem es Realfilm mit Computeranimation verbindet. Speziell hierfür aufgenommenes Filmmaterial wurde unter Verwendung der „Volumetric Filmmaking“-Technik durch visuelle Effekte verfremdet.

Hier geht es zum Video: https://youtu.be/_UtB8ni2U8M 

Entwurfskollektion „NeubeTrachten“ ab jetzt als „Schaumburg Fashion“ erhältlich

Mit den Entwürfen des Projekts „NeubeTrachten“ hat die Schaumburger Landschaft in Kooperation mit der Hochschule Hannover eine Kollektion entwickelt, die – inspiriert von der Schaumburger Tracht – alltagstauglich und funktional und zugleich schlicht und elegant ist. Die Kleidungsstücke sind aus nachhaltigen und regionalen Stoffen hergestellt, u.a. aus Leinenstoffen der Leinenfabrik Seegers in Steinhude. Flankiert wird die Kollektion von wunderbaren Accessoires, einem T-Shirt und Stulpen. Es gibt aber auch Regenschirme, Rucksäcke und Taschen, die schön und zugleich äußerst praktisch sind.

Die Outfits und Accessoires werden im Internet unter der Homepage „Neubetrachten.com“ präsentiert. Über die Homepage können Sie Kontakt zu Julia Eschment aufnehmen, die die Kollektion kreiert hat und die Stücke in ihrem Atelier Nähwerk in Braunschweig maßanfertigt. Maßanfertigung, das heißt auch, dass die Entwürfe auf individuellen Wunsch noch weiterentwickelt oder Details verändert werden können. Die Schaumburg Fashion wird also im wahrsten Sinne des Wortes auf ihre Trägerinnen und Träger „zugeschnitten“.